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Die SVP Winkel-Rüti …

… war zu Besuch im Bundeshaus in Bern

Mitten im Parlamentsbetrieb konnten Winkler/Innen den direkten Kontakt pflegen und von der Tribüne aus beobachten, wie so eine Sitzung abläuft. Ich war nicht zum ersten Mal in Bern, doch geändert hat sich in der Zeit nichts. Da spricht ein Bundesrat (Alain Berset) vor praktisch leeren Sitzen, denn mindestens zwei drittel der Nationalräte haben ihre (die von der Fraktion herausgegebene) Meinung gemacht. Der Wettlauf beginnt dann vor den Schlussabstimmungen, wo dann die Plätze wieder eingenommen werden. Lustig dann zu beobachten, wenn auf der Anzeigetafel einzelne grüne oder rote Lämpchen die Farbe wechseln, weil offenbar falsch gedrückt wurde.

Enorm ist gegenüber früher die Sicherheitskontrolle, wie vor einem Abflug ins Ausland. Da musste man alles abgeben, was einen Alarm auslösen könnte. Da war trotzdem bei manchen Besuchern ein „Gepiepse“, zu hören und man musste immer wieder zurücktreten.

Dann endlich wurden wir wie eine „Herde Schafe“ durch die Gänge geführt und gebeten im Saal keine Fotos zu machen (wegen den Akten auf den Pulten). Bei dem Zusammentreffen mit Bundesrat Ueli Maurer und National Rat Lukas Reimann, durften wir dann. Es konnten auch Fragen gestellt werden, wobei die EU und die UNO kritisiert wurden, die Einen wegen der Einmischung (Verhinderung der Umsetzung eines Volksentscheides) die Anderen weil sie den Krieg in Syrien (und anderorts) nicht stoppen. Es wird nur geplaudert und die Hände geschüttelt, fand auch Ueli Maurer. „Da die SVP mit zwei Bundesräten meist in der Minderheit ist, kann auch hier kein Gegengewicht gegen ein ausländisches Diktat aufgebaut werden!“

In der Kuppelhalle wurden wir dann über das Ratsgebäude informiert und erfuhren, dass nur die Ratspräsidentin (Markwalder) ein eigenes Büro hat.

Auf der Treppe stellten sich die SVPler zu einem Gesamtfoto auf, bevor wir die Heimreise antraten. Leo, unser Chauffeur, führte anschliessend nach Kirchberg ins Restaurant Platanenhof, wo wir noch einen feinen Zvieri genossen.

Ohne grosse Staus landeten wir, um eine Erfahrung reicher, froh und glücklich wieder in Winkel. Der (noch) Präsidentin Gerda Strasser und dem Vorstand sei für die Organisation dieses Anlasses herzlich gedankt.

Albert Bachmann

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